Do It Yourself

The Modern Traditional bastelt: DIY Muttertagskarten

19. April 2018

Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Dass es auch als Erwachsener beim Schaukeln ordentlich kribbelt. Gefühlt doller als jemals davor. Oder, dass meine Mutter an sämtlich Fest- und Feiertagen mir mindestens einmal entgegen bringt: „Du schenkst mir aber nichts, hörst du? Außer was Selbstgemachtes. Das nehme ich immer.“ Und ich nehme es Ernst. Habe deshalb viel gemalt. Kalender kreiert. Fotos geschossen. Gewerkelt. In der Zwischenzeit könnte sie sich wahrscheinlich schon die Wohnung mit all dem tapezieren, was ich irgendwann mal für sie aufs Papier gebracht habe. Würde sie bestimmt auch machen, wenn sie es könnte. Wahnsinn? Irgendwie schon. Aber wir haben uns eben doch sehr lieb. Mama und ich.

Denn man muss wissen: Meine Mutter und ich, wir haben ein besonderes Verhältnis zueinander. Was vielleicht daran liegt, dass meine Mutter Mutter wurde, da war sie selbst eigentlich noch eher Kind. Und wir deshalb weniger Mutter und Tochter sind. Sondern eher sowas wie dicke Freundinnen. Oder Geschwister, die lange in gemütlicher Symbiose lebten. Monsieur S. beschrieb es als Außenstehender gestern noch so: „Also wenn ich dich da nicht raus geholt hätte, würdest du heute noch bei deiner Mutter wohnen.“ Öhm. Natürlich völlig übertrieben. Sonst kein Kommentar.

Und back to the roots. Den selbst gemachten Nettigkeiten. Im Speziellen zu denen, die jetzt für den Muttertag entstanden sind. Die aber genauso gut die anderen 364 Tage im Jahr an die Mamas oder andere liebe Menschen gebracht werden können. Denn mit Muttertag halte ich es wie mit dem Valentinstag: Muttertag ist 365 Tage im Jahr. Schließlich gibt es wenn man erwachsen oder zumindest ausgezogen ist auch noch genug Gründe, um einfach mal Danke zu sagen. Und sie zu feiern. Denn die selbst gemachten Karten sind so easy gemacht. Trotzdem mit ganz viel Herz. Und mit klebender Unterstützung von Patafix! Meinem treuen Freund und Helfer.

Alles was ihr sonst noch braucht, ist:TMT_DIY_Muttertagskarten_MaterialDie gute Nachricht vorab: Für beide Varianten braucht ihr das gleiche Material. Aber wirklich nur eine Schmalspurvariante. Und ein bisschen Geduld. Wieso? Weshalb? Warum?

Variante No. 1

Es gibt Luftküsse. Virtuelle Küsse. Und jetzt eben auch welche aus, oder besser gesagt auf Papier. Besprenkelt dafür die spätere mit flüssiger Wasserfarbe (z. B. von ecoline). Alles gut trocknen lassen. In der Zwischenzeit auf ein anderes Stück Papier einen Mund aquarellieren. Setzt Akzente, in dem ihr auf einige der schon leicht angetrockneten Stellen noch etwas Farbe gebt. Und jetzt: Trockenzeit!

TMT_DIY_Muttertagskarten_Karte_1.1Sobald die Farbe vollständig getrocknet ist, schneidet ihr den Mund aus und bringt ein Stück Patafix auf der Rückseite an. Etwa in der Mitte der Karte fest drücken. Je nach Lust und Laune noch einen Gruß drunter setzen. Fertig ist sie. Die Karte mit 3D-Kuss-Effekt. Ist ja einfach? Sag‘ ich ja.TMT_DIY_Muttertagskarten_Karte_1.2

Variante No.2

Das Material bleibt das gleiche. Die Botschaft auch. Schön, dass es dich gibt. Und Danke, dass du für mich da bist. Mir den Rücken stärkst. Zu mir hältst. Was ihr euren Müttern sonst noch sagen wollt, haltet ihr einfach auf einer Karte fest. Mit Adjektiven, die sie beschreiben. Alles wieder mit flüssiger Wasserfarbe gelettert. Und gut getrocknet.
TMT_DIY_Muttertagskarten_Karte_2.1Währenddessen aquarelliert ihr das Wort „Mama“ auf ein extra Blatt und schneidet die einzelnen Buchstaben aus, sobald sie getrocknet sind. Wie auch beim Mund, Patafix an der Rückseite der Buchstaben befestigen und die Buchstaben auf der Karte anbringen.TMT_DIY_Muttertagskarten_Karte_2.2So. Und jetzt macht die Mamas da draußen happy. Sagt ihnen mal, wie wunderbar sie sind. Zum Muttertag. Oder auch einfach mal so.

Happy crafting!

 

 

Hinweis: Bei den Verlinkungen handelt es sich um persönliche Empfehlungen, alles selbst gekauft und für nix davon werde ich bezahlt.

schöne andere Dinge

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