Leben & Reisen

Here we go again: Tschüss 2017, Hello 2018!

8. Januar 2018
Jahresrueckblick_Beitrag

Huch. 2018. Da bist du ja schon. Zwar gemütlich gestartet. Im Kreise von Raclette und Raketen. Und doch bin ich noch nicht so richtig angekommen, im neuen Jahr. Liegt’s daran, dass der Januar und ich einfach nicht so dicke sind? Weil er meist so grau ist, so trist, so ziemlich dolle Winter. Weil ich deshalb noch nicht raus mag, aus der gemütlich arrangierten heimischen Höhle, die noch ein bisschen nach gebrannten Mandeln riecht. Und weil ich eigentlich noch gar nicht fertig damit bin, die Erinnerungen der vergangenen 365 Tage zu verdauen.

Aber so langsam wird’s. Der Baum ist raus. Weihnachten in Kartons verpackt. Und damit Platz für Neues gemacht. Vorher werfe ich aber noch flott einen Blick auf das vergangene, das ereignisreiche, das lehrreiche, das mich an meine Grenzen bringende und vor allem das von Neuanfängen geprägte 2017. Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, ist es nie zu spät, um zurückzuschauen. Um nochmal eben in Erinnerungen zu schwelgen. Sich über kleine und große Erfolge zu freuen, die am Jahresende irgendwie hinten runter gefallen sind. Die es aber eigentlich wert sind, stolz darauf zu sein. Und nochmal erwähnt zu werden.

Deshalb: Here we go! Hier kommen fünf Dinge, die das Jahr 2017 für mich parat gehalten hat.

Die schönste Entdeckung des Jahres: Ich selbst!

Hin und wieder braucht man ein klitzekleines bisschen Starthilfe. Einen sachten Tritt in den Allerwertesten. Erlebnisse, die einem die Augen öffnen. Menschen, die einem den Spiegel vorhalten. Noch besser: Die Kamera. Sodass man auf ewig was davon hat. Es konserviert. Und immer wieder raus kramen kann, wenn es mal wieder dringend notwendig ist. Das „Ich-bin-gut-so-wie-ich-bin-Gefühl.“ Schön genauso wie ich bin. Stark so wie ich bin. Ja, denn das steckt in jedem von uns. Man muss nur die Augen öffnen, um genau das zu sehen.

Oder mein Vorschlag: Sie öffnen lassen. Von Anija. Und ihrem weltschönsten Projekt: Oh! My! Girls! Zwei Stunden bei ihr, die einem Flügel verleihen. Kein Spaß. Die einem den Schubs verpassen, der noch fehlt. Und die einen Strahlen lassen. Von innen. Von außen. Ach, einfach tutti completti. Wirklich? Wirklich!!

Ein Umzug kommt selten allein.

Neuanfang No. 1 in 2017. Die Wohnung. Raus aus (s)einer muckeligen Junggesellenbude, die gemütlich war. An der in jeder Ecke so viele Erinnerungen hingen. In der wir uns ausprobieren konnten. Unser handwerkliches Geschick (was nach der Wohnung der Knaller ist, ja ehrlich!). Und unsere Beziehung (die sowieso spitzenmäßig ist, yay!). Die aber irgendwie nicht mehr so ganz gepasst hat. Mal hier gezwickt hat, mal da. Aus der wir einfach raus mussten. Rein, in ein erwachseneres Leben. Das wieder besser passt. Und noch Luft hat, für Neues. Rein in „The Castle“. Haha. Na gut, nicht ganz. Auch wenn es sich am Anfang so angefühlt hat. Die neue schicke Bude. Die wir jetzt zu unserer muckeligen Bude gemacht haben. I like!!

Ooops I did it again. Oder das Comeback des Jahres.

Ob Neuanfang No. 2 oder das beste Comeback des Jahres. Wie man es auch nennen mag. Ich bin wieder da (wie ihr wisst). Er ist wieder da. Seit letztem Jahr. Der Blog. Weil ich eine kleine Insel brauche, auf der ich mich austoben kann. Mich ausprobieren darf. Auf der es keine Regeln gibt. Außer ein paar, die ich mir aber selbst setze. Um zu sehen, was ich alles schaffen kann. Neues kreieren kann. Um den Hummeln in meinem Hintern irgendwie Herr zu werden. Und um am Ende ein bisschen stolz zu sein, auf das was dabei rum kommt.

Denn ja: Es fühlt sich jedes mal wieder so verdammt gut an, einen Artikel geschrieben zu haben. Ein Foto geschossen und ein Stückchen was für sich selbst geschaffen zu haben. Damit Erinnerungen festzuhalten. Ideen zu teilen. Gedanken loszuwerden. Zu wissen: Das war ich. Und vielleicht sogar den ein oder anderen damit zu erfreuen und zu erfrischen. Hach.

https://www.instagram.com/p/BXE-w4fgEbM/?taken-by=moderntraditionalblog

Ich packe meinen Koffer. Und bin dann mal weg.

Reisen ist die beste Medizin. Eine, die mir den Kopf frei bläst, wenn sonst gar nix mehr geht. Die mich ohne dass ich mir Gedanken machen muss auf andere Gedanken bringt. Richtig gut! Reisen, das sind die besten Ideengeber. Tippgeber. Sie lassen mich mit ein wenig mehr Weitblick zurück. Und bringen mich mit noch mehr Kraft nach vorn. Deswegen stehen für dieses Jahr wieder mehr Abenteuer auf dem Plan. Kopenhagen vielleicht. Oder doch tatsächlich mal die Malediven? Wie wär’s mit Bali? In Richtung Azoren? Oh, oder vielleicht doch erst nochmal in die Berge?!

https://www.instagram.com/p/BV4PSGrg_ON/?taken-by=moderntraditionalblog

#thisishowwelove

Es gibt Phasen im Leben, da sucht man sich selbst. Versteht sich selbst nicht mehr. Und sehnt sich nach Ruhe im Kopf. Nach einer Pause für das Gedankenkarussell, das sich manchmal so fies und unaufhörlich dreht. 2017 ging es mir so. Eigentlich schon in 2016. Weil da plötzlich Gefühle waren, die ich von mir nicht kannte. Die da nicht sein sollten. Und die ich wieder loswerden wollte. Unbedingt. Weil ich wusste, dass das so auf Dauer nix werden kann. Weil das nicht ich war. Ich so auch nicht sein wollte.

Also half nur eins. Dazu stehen. Reden. Raus damit. Luft machen. Sorgen und Ängsten mutig gegenüber stehen. Und sie häppchenweise aus dem Kopf verbannen. Es geht. Wenn man eine Hand hat, die einen immer und immer wieder hält. Die motiviert, die zuhört und viel erträgt. Und wenn nicht nur andere sondern auch man selbst an sich glaubt. Daran, dass man das mit den dämlichen Gedanken wuppen kann. Und zurück zu sich selbst findet. Dem Ich, das man war und das ganz tief drinnen auch noch ist.

So, das war 2017. Voll mit Höhen und ein paar wenigen Tiefen, aber doch sehr gut zu mir.

Und 2018, was wird aus uns? Ein paar gute Vorsätze vielleicht? Gibt’s keine. Ne, nicht einen. Man hat schließlich jeden Tag die Chance, das Ruder wieder rumzureißen. Pläne umzuwerfen. Sich neu zu sortieren. Neu auszurichten. Und genau dafür habe ich jede Menge Ideen im Gepäck. Für den Blog. Unser Zuhause. Für Reisen. Oder, oder, oder.

Und das geilste ist. Das Jahr ist noch jung. Oh ja, so jung. Und wartet darauf, gelebt zu werden.

In diesem Sinne nochmal ein dickes: Happy happy new year! Und willkommen zurück!

schöne andere Dinge

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